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Kreisverkehr mit und ohne Fußgängerüberweg: Diese 8 Regeln musst du wissen

Immer wieder erreicht mich in meinem Arbeitsalltag die Frage, wie man sich als Fußgänger oder Radfahrer an einem Kreisverkehr mit oder ohne Fußgängerüberweg – umgangssprachlich häufig auch als Zebrastreifen bezeichnet – verhält. Heute lüften wir das Geheimnis, wie man sich an Kreisverkehren mit oder ohne Fußgängerüberwege richtig verhält.

Fußgänger haben mit und ohne Fußgängerüberweg Vorrang gegenüber aus dem Kreisverkehr ausfahrenden Fahrzeugen. Einfahrende Fahrzeuge müssen Fußgänger nur Vorrang gewähren, wenn die Fußgänger die Einfahrt des Kreisverkehrs über einen Fußgängerüberweg queren.

In diesem Beitrag erfährst du,

  • warum Fußgänger an Kreisverkehren ohne Fußgängerüberwege gegenüber ausfahrenden Fahrzeugen bevorrechtigt sind,
  • ob Fußgängerüberwege an Kreisverkehren beschildert werden müssen,
  • wie sich Radfahrer an Kreisverkehren verhalten müssen,
  • und wie Radfahrer an Kreisverkehren bevorrechtigt werden.

Bereit? Los geht’s!

Ausfahrende Fahrzeuge vs. Fußgänger ohne Fußgängerüberweg

Fußgänger sind gegenüber aus dem Kreisverkehr ausfahrenden Fahrzeugen auch ohne Fußgängerüberweg bevorrechtigt.

Das liegt daran, dass beim Abbiegen auf Fußgänger besonders Rücksicht genommen werden muss. Wenn nötig muss sogar gehalten werden (§ 9 Absatz 3 StVO).

Wenn du also hier queren willst, 

Kreisverkehr Ausfahrt ohne Fußgängerüberweg

müssen dir ausfahrende Fahrzeuge Vorrang gewähren.

Ausfahrende Fahrzeuge müssen auch querungswilligen Fußgängern Vorrang gewähren, die auf der Mittelinsel warten.

Kreisverkehr Ausfahrt ohne Fußgängerüberweg

Auch bei Kreisverkehrsausfahrten ohne Mittelinsel müssen ausfahrende Fahrzeuge warten.

Womöglich überquerst du mit diesem Wissen nun frohen Mutes die nächste Ausfahrt eines Kreisverkehrs ohne Fußgängerüberweg ohne nach links zu schauen.

Oder du fragst dich jetzt: Moment mal, als ich gestern einem Kreisverkehr überquert habe, haben mir die ausfahrenden Fahrzeuge nicht Vorrang gewährt. Wie kann das denn sein?

Bei Letzterem meldet sich deine Stimme der Vernunft; und auf die solltest du auch hören.

Nur weil du weißt, dass du Vorrang hast, heißt das noch lange nicht, dass das die ausfahrenden Autofahrer auch wissen.

Als Fußgänger bist unzweifelhaft der schwächere Verkehrsteilnehmer.

Sei also immer vorsichtig beim Überqueren der Ausfahrt eines Kreisverkehrs. 

Nehme Blickkontakt mit denen ausfahrenden Fahrzeugen auf. Setze erst einen Fuß auf die Fahrbahn, wenn du dir sicher bist, dass der Ausfahrende deinen Vorrang kennt und dir diesen auch gewährt.

Ausfahrende Fahrzeuge vs. Fußgänger mit Fußgängerüberweg

Eindeutiger wird es, wenn Fußgängerüberwege an Kreisverkehren aufgebracht sind.

Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg und Querungshilfe

Dann gilt nämlich:

An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge […] den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

§ 26 Absatz 1 StVO

Der Querungswille eines Fußgängers muss zwar erkennbar sein, er muss einem Fahrzeugführer aber nicht extra anzeigen, dass er queren möchte (BGH, Urteil vom 09.04.1965 – 4 StR 147/65, NJW 1965, 1236; KG, Beschluss vom 10.10.1991 – 2 Ss 113/91 – 3 Ws (B) 145/91, NZV 1992, 40).

Kreisverkehr Ausfahrt mit Fußgängerüberweg mit Querungshilfe

Auf dem unteren Bild sind Fußgänger am Fußgängerüberweg ohne Mittelinsel ebenfalls gegenüber ausfahrenden Fahrzeugen bevorrechtigt.

Kreisverkehr Ausfahrt mit Fußgängerüberweg ohne Querungshilfe

Wenn Fußgänger Fußgängerüberwege erkennbar benutzen wollen, dürfen Fahrzeuge nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren (§ 26 Absatz 1 StVO).

Wenn nötig, müssen Fahrzeuge warten, bis die Fußgänger die Fahrbahn auf dem Fußgängerüberweg überquert haben (§ 26 Absatz 1 StVO).

Die verkehrsrechtliche Regelung aus § 26 Absatz 1 StVO geht von der Markierung des Zeichens 293 (Fußgängerüberweg) aus (siehe Anlage 2 Abschnitt 9 Markierungen laufende Nummer 66 StVO).

Zeichen 350 (Fußgängerüberweg) ist lediglich ein Hinweis auf die Markierung.

Fußgängerüberweg Markierung Beschilderung

Ein weit verbreiteter Irrtum: Fußgängerüberwege müssen an Kreisverkehren immer mit Zeichen 350 beschildert werden.

Tatsächlich ist das in den meisten Fällen nicht notwendig.

Bei ausfahrenden Fahrzeugen liegt das daran, dass sich der Vorrang der Fußgänger ohnehin aus § 9 Absatz 3 StVO regelt.

Ein Hinweis mit Zeichen 350 ist daher entbehrlich.

Es gibt jedoch wie immer Ausnahmen. Mehr dazu unten.

Ausfahrende Fahrzeuge vs. Radfahrer ohne Fußgängerüberweg

Wie bereits oben beschrieben, gilt das Verlassen eines Kreisverkehrs als Abbiegevorgang.

Beim Abbiegen ist Fahrrädern mit Hilfsmotor, Fahrrädern und Elektrokleinstfahrzeugen, die auf oder neben der Fahrbahn in gleicher Richtung fahren, Vorrang zu gewähren (§ 9 Absatz 3 StVO).

Damit sind unter anderem Radfahrer im Seitenraum gemeint, die neben Kreisverkehren verlaufen – also nahe um einen Kreisverkehr herumgeführt werden.

Kreisverkehr Vorrang Radfahrer gegenüber ausfahrende Fahrzeuge

Bei Kreisverkehren ohne Fußgängerüberweg sind Radfahrer demnach gegenüber ausfahrenden Fahrzeugen bevorrechtigt, wenn die Radfahrer neben dem Kreisverkehr geführt werden.

Werden Radfahrer allerdings abgesetzt um den Kreisverkehr geführt, so wird in der Regel ein verkleinertes Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) Radfahrer darauf hinweisen, dass sie dort keinen Vorrang vor ausfahrenden Fahrzeugen haben.

Ausfahrende Fahrzeuge vs. Radfahrer mit Fußgängerüberweg

Jetzt wird es interessant: Wie müssen Radfahrer sich eigentlich verhalten, wenn an einem Kreisverkehr ein Fußgängerüberweg markiert ist?

Zunächst sei einmal gesagt, dass innerhalb bebauter Gebiete Radfahrer an Kreisverkehren mit Fußgängerüberwegen in aller Regel bevorrechtigt über die Kreisverkehrsarme geführt werden (Kapitel 4.5.3 ERA; Kapitel 6.3.5.9 RASt; Kapitel 5.3 Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren).

Damit ist gemeint, dass Radfahrer zwischen Fußgängerüberweg und Kreisbahn mittels einer Radverkehrsfurt um den Kreisverkehr geführt werden.

Kreisverkehr innerorts bevorrechtigter Einrichtungsradweg

Hin und wieder kommt es aber vor, dass innerhalb bebauter Gebiete Fußgängerüberwege um einen Kreisverkehr markiert werden; Radverkehrsfurten aber nicht.

Wenn die Fußgängerüberwege über die ganze Querungsbreite markiert sind, ist das ein erstes Indiz dafür, dass Radfahrer im Seitenraum des Kreisverkehrs überhaupt nichts zu suchen haben. 

Darüber hinaus ist die Vorrangregelung eindeutig: Radfahrer sind an einem solchen Kreisverkehr gegenüber ausfahrenden Fahrzeugen wartepflichtig.

Das wurde so auch schon in diversen Urteilen und Beschlüssen von der Rechtsprechung bestätigt (OLG Hamm, Urteil vom 30.03.1992 – 13 U 219/91, NZV 1993, 66; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24.03.1998 – 5 Ss (OWi) 39/98 – (OWi) 40/98 I, NZV 1998, 296; AG Wetzlar, Urteil vom 15.07.2010 – 32 C 1651/09).

Radfahrer, die ihr Rad schieben, sind allerdings zu Fuß unterwegs. Sie haben damit Vorrang gegenüber aus dem Kreisverkehr ausfahrenden Fahrzeugen.

Fun Fact: “Rollernde” Radfahrer sind laut dem KG an einem Fußgängerüberweg ebenfalls bevorrechtigt (KG, Urteil vom 03.06.2004 – 12 U 68/03). 

Was “Rollern” genau ist, erfährst du im unteren Video des ADAC.

Ganz schön verwirrend, oder? 

Viele Fahrzeugführer gewähren “rollernden” Radfahrern an Kreisverkehren beim Ausfahren zwar Vorrang; die wenigstens tun dies aber, weil sie die Rechtsprechung kennen, sondern aufgrund 

  • der gegenseitigen Rücksichtnahme aus § 1 Absatz 1 StVO, 
  • oder der Betriebsgefahr beim Führen eines Fahrzeugs und damit verbundener haftungsrechtlicher Konsequenzen bei einem Unfall.

So viel zur Theorie. Diese wird dir im Zweifelsfall in der Praxis wenig helfen. Daher ein Tipp zum Schluss: 

Bedenke immer, dass du als Radfahrer keine Knautschzone hast. Daher macht es auch hier Sinn Blickkontakt mit den ausfahrenden Fahrzeugführern aufzunehmen und im Zweifel nicht zwingend auf sein Vorrangrecht zu bestehen.

Einfahrende Fahrzeuge vs. Fußgänger ohne Fußgängerüberweg

Das mag jetzt etwas komisch klingen, aber ohne Fußgängerüberwege sind Fußgänger gegenüber in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeugen wartepflichtig.

Kreisverkehr Einfahrt ohne Fußgängerüberweg mit Querungshilfe

Zudem gilt:

Wer zu Fuß geht, hat Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten.

§ 25 Absatz 3 StVO

Beim Überqueren eines Kreisverkehrs musst du als Fußgänger demnach zunächst den einfahrenden Fahrzeugverkehr durchfahren lassen.

Anschließend überquerst du zügig die Fahrbahn.

Einfahrende Fahrzeuge vs. Fußgänger mit Fußgängerüberweg

Anders ist es allerdings, wenn ein Fußgängerüberweg von einfahrenden Fahrzeugen überfahren werden muss.

Durch den Fußgängerüberweg haben Fußgänger auch Vorrang gegenüber in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeugen.

Kreisverkehr Einfahrt mit Fußgängerüberweg mit Querungshilfe

Auch hier empfehle ich dir jedoch den Fahrzeugverkehr genau zu beobachten, bevor du zum Queren ansetzt. Achte darauf, ob der Fahrzeugführer seine Geschwindigkeit auch tatsächlich reduziert. Setze erst einen Fuß auf die Fahrbahn, wenn du sicher bist, dass ein gefahrloses Queren möglich ist.

Übrigens: Eine Beschilderung des Fußgängerüberwegs ist auch hier nicht notwendig.

Der Hinweis auf den Fußgängerüberweg mit Zeichen 350 ist in wartepflichtigen Zufahrten in der Regel entbehrlich (VwV-StVO zu § 26).

Wird ein Kreisverkehr mit Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) und Zeichen 215 (Kreisverkehr) beschildert, so handelt es sich um eine wartepflichtige Zufahrt.

Einzige Ausnahme: Der Fußgängerüberweg ist zu weit vom Kreisverkehr entfernt. Ist der Fußgängerüberweg deutlich vom Kreisverkehr abgesetzt, zählt der Fußgängerüberweg auch nicht mehr zur wartepflichtigen Zufahrt.

Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg mit Querungshilfe und Hinweisen

Der Fußgängerüberweg muss dann aus beiden Fahrtrichtungen mit Zeichen 350 beschildert werden.

Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg mit Querungshilfe und Hinweisen

Einfahrende Fahrzeuge vs. Radfahrer ohne und mit Fußgängerüberweg

Ohne Radverkehrsfurt bist du als Radfahrer an einem Kreisverkehr mit einem Fußgängerüberweg gegenüber einfahrenden Fahrzeugen nicht bevorrechtigt; außer du „rollerst“ über den Fußgängerüberweg, oder bist abgestiegen und daher ein Fußgänger.

Bist du ohne Fußgängerüberweg gegenüber dem einfahrenden Fahrzeugverkehr bevorrechtigt?

Antwort: Das kommt darauf an, wo das „Vorfahrt gewähren“ für den einfahrenden Fahrzeugverkehr steht.

Schau dir dazu gerne den Videobeitrag des Kanals Verkehrsrecht zu besonderen Vorfahrtsregeln am Kreisverkehr an.

Ist der einfahrende Fahrzeugverkehr links von dir, und du hast kein verkleinertes Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) oder eine Radverkehrsfurt mit gegenläufigen Pfeilen vor dir, musst du dir zudem die Frage stellen, ob du überhaupt regelkonform um den Kreisverkehr radelst.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörst du zur Gruppe der Geisterradler. Du benutzt dann den Seitenraum eines Kreisverkehrs in Gegenrichtung, ohne dass du durch eine Radverkehrsfurt bevorrechtigt bist.

Hört sich wie eine verschworene Gemeinschaft an. Bestimmt möchtest du gerne Mitglied werden … es gibt aber auch einen gravierenden Nachteil:

Wenn du hier querst, steigt dein Unfallrisiko enorm.

Kehre am Besten um und sortiere dich ordnungsgemäß in den Kreisverkehr ein. Im Kreisverkehr bist du wesentlich sicherer unterwegs, als im Seitenraum ohne Radverkehrsfurten oder verkleinerte “Vorfahrt gewähren”.

Einfahrende Fahrzeuge vs. Radfahrer mit Radverkehrsfurt

Lass uns zum Schluss noch die Vorrangregelung zwischen Radfahrern und Fahrzeugen an einem Kreisverkehr mit einer Radverkehrsfurt betrachten.

Radfahrer, die Radverkehrsfurten an einem Kreisverkehr befahren, sind immer gegenüber ein- und ausfahrenden Fahrzeugen bevorrechtigt, wenn sie die Furten in der richtigen Fahrtrichtung benutzen.

Radverkehrsführung an Kreisverkehren gibt es sowohl für den Ein-, als auch für den Zweirichtungsradverkehr.

Radverkehrsfurten für rechte Radfahrer werden mit zwei unterbrochenen Linien und Fahrradpiktogrammen markiert.

Kreisverkehr innerorts bevorrechtigter Einrichtungsradweg

Für den ausfahrenden Fahrzeugverkehr sieht das in der Praxis dann so aus:

Kreisverkehr ausfahrende Fahrzeuge Radverkehrsfurt Fußgängerüberweg

Ist der Radverkehr um den Kreisverkehr auch in Gegenrichtung freigegeben, so wird der in den Kreisverkehr einfahrende Fahrzeugverkehr mit dem Zusatzzeichen “Radverkehr kreuzt von links und rechts” über Zeichen “Vorfahrt gewähren” über den kreuzenden Zweirichtungsradweg in Kenntnis gesetzt.

Im Idealfall sind die Radverkehrsfurten am Kreisverkehr mit Piktogrammen und gegenläufigen Pfeilen versehen.

Kreisverkehr innerorts bevorrechtigter Zweirichtungsradweg

Es gibt aber auch Zweirichtungsradwege, die mit Radverkehrsfurten und Radfahrerpiktogrammen, aber ohne gegenläufige Pfeile um Kreisverkehre geführt werden.

Kreisverkehr einfahrende Fahrzeuge Fußgängerüberweg Radverkehrsfurt Zweirichtungsradweg

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Markus
Markus
Markus
Markus ist Sachbearbeiter bei der Verkehrsbehörde einer Kreisverwaltung. Wenn er nicht gerade bloggt, schreibt er für die Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht, oder hält Vorträge an Verwaltungsschulen zu Fragen im Bereich des Verkehrsrechts. Über die Jahre hat Markus bereits mit der Verwaltungsschule des Gemeindetages Baden-Württemberg, dem Hessischen Verwaltungsschulverband und der Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz zusammengearbeitet.

2 Kommentare

  1. David sagt:

    Super Beitrag, Danke (:

    Ich hätte da mal eine Frage, die mich schon etwas länger verunsichert.

    Wo muss man sich Einordnen, wenn man zwischen einem Grünstreifen/Mittelinsel Abbiegen möchte? (Auf der Vorfahrtsstr.)
    Nebeneinander, nacheinander oder in der Mitte, um nicht den Gegenverkehr zu behindern?

    Hier mal ein Link: https://www.google.com/search?q=gr%C3%BCnstreifen+abbiegen&client=firefox-b-d&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwiKnrH_9sfsAhVyaRUIHfrBAU8Q_AUoAXoECAwQAw&biw=1366&bih=598

    Die ersten 3 Bilder zu beginn, veranschaulichen ganz gut, was ich meine.

    Würde mich sehr über ein Antwort freuen (:
    Ganz liebe Grüße und danke für diese Homepage.

    • Markus sagt:

      Hi David,

      freut mich, dass dir der Beitrag und diese Website gefallen hat.

      Sofern nichts anderes geregelt, gelten die Regeln zum Abbiegen:

      Wer nach rechts abbiegen will, hat sein Fahrzeug möglichst weit rechts, wer nach links abbiegen will, bis zur Mitte, auf Fahrbahnen für eine Richtung möglichst weit links, einzuordnen, und zwar rechtzeitig.
      § 9 Absatz 1 StVO

      Da nicht explizit an anderer Stelle von Mittelstreifen die Rede ist, gilt auch auf Mittelstreifen:

      Einander entgegenkommende Fahrzeuge, die jeweils nach links abbiegen wollen, müssen voreinander abbiegen, es sei denn, die Verkehrslage oder die Gestaltung der Kreuzung erfordern, erst dann abzubiegen, wenn die Fahrzeuge aneinander vorbeigefahren sind.
      § 9 Absatz 4 StVO

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