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Zulässige Länge von Lkw: Die komplette Übersicht [StVZO & StVO]

Die zulässige Länge eines Lkw richtet sich nach den baurechtlichen Vorgaben der StVZO. Für die Länge von Lang-Lkw gibt es eine eigene Verordnung. Andererseits ist der zulässige Ladungsüberstand von den Regelungen der StVO abhängig: Je nach Länge der Wegstrecke ist ein Ladungsüberstand von 3,00 m bzw. 1,50 m nach hinten zulässig. Wie lang dürfen Lkw in den verschiedenen Kombinationen nach deutschem Recht sein?

In diesem Artikel habe ich alle Kombinationen bebildert – darunter:

  • Zulässige Länge von Lkw nach StVZO und StVO
  • Zulässige Länge von Lang-Lkw
  • Kennzeichnung überstehender Ladung
  • Messung der Länge eines Kraftfahrzeuges
  • und vieles mehr …

Let’s go!

Zulässige Länge Lkw

Ein Kraftfahrzeuge darf maximal 12,00 m lang sein (§ 32 Absatz 3 Nummer 1 StVZO).

Lastkraftwagen sind Kraftfahrzeuge. Folglich beträgt die maximale Länge von Lkw nach der StVZO 12,00 m.

Zulässige Länge Lkw

Zulässige Länge Anhänger

Die zulässige Länge eines Anhängers beträgt maximal 12,00 m einschließlich ihrer Zugeinrichtung (Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 der Kommission vom 12.12.2012, Amtsblatt der Europäischen Union L 353/31; § 32 Absatz 3 Nummer 1 StVZO).

Zulässige Länge Anhänger

Zugeinrichtungen werden in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bei der Messung der Länge von Anhängern nicht genannt.

Hier entsprechen die Vorgaben der StVZO nicht den Vorgaben der Verordnung der Europäischen Union hinsichtlich der Anforderungen an die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern bezüglich ihrer Massen und Abmessungen.

EU-Verordnungen stehen über nationalen Rechtsverordnungen – wie der StVZO.

Zulässige Länge Autokran

Ein Autokran ist ebenfalls ein Kraftfahrzeug.

Autokräne dürfen nur 12,00 m lang sein (§ 32 Absatz 3 Nummer 1 StVZO).

Zulässige Länge Autokran

Zulässige Länge Zugmaschine mit Anhänger

Zugmaschinen mit Anhängern dürfen hingegen bis zu 18,75 m lang sein (§ 32 Absatz 4 Nummer 3 StVZO).

Eine Zugmaschine darf auch zwei Anhänger ziehen, wenn die Vorgaben für die Bremsen erfüllt sind (§ 41 StVZO). Das sieht man häufig bei einem landwirtschaftlichen Zug.

Zulässige Länge Zug Zugmaschine 2 Anhänger

Zulässige Länge Lkw mit Anhänger

Ein Lkw mit Anhänger wird auch als Lastkraftwagenzug, Lastzug oder Gliederzug bezeichnet.

Wenn ein Lkw mit einem Anhänger zur Güterbeförderung eingesetzt wird, darf die Kombination bis zu 18,75 m lang sein, wenn bestimmte Teillängen eingehalten sind (§ 32 Absatz 4 Nummer 4 StVZO).

So darf der Abstand zwischen dem vordersten äußeren Punkt der Ladefläche hinter dem Führerhaus des Lkw und dem hintersten äußeren Punkt der Ladefläche des Anhängers der Kombination, abzüglich des Abstands zwischen der hinteren Begrenzung des Kraftfahrzeugs und der vorderen Begrenzung des Anhängers nicht mehr als 15,65 m betragen. (§ 32 Absatz 4 Nummer 4 StVZO). 

Dieser Abstand ist unten als die Summe aus A und B gekennzeichnet.

Der Abstand zwischen dem vordersten äußeren Punkt der Ladefläche hinter dem Führerhaus des Lastkraftwagens und dem hintersten äußeren Punkt der Ladefläche des Anhängers der Kombination darf zudem nur 16,40 m lang sein (§ 32 Absatz 4 Nummer 4 StVZO). 

Die Teillänge von 16,40 m ist unten mit dem Buchstaben C dargestellt.

Zulässige Länge Lkw Anhänger

Zulässiger Ladungsüberstand

Ladungsüberstand nach hinten

Wie viel Meter darf die Ladung nach hinten überstehen?

Bei einer Strecke von bis zu 100 km darf Ladung 3,00 m nach hinten hinausragen (§ 22 Absatz 4 StVO).

Wichtig dabei: Zug und Ladung dürfen nicht länger als 20,75 m sein (§ 22 Absatz 4 StVO).

Eine Kombination aus Lkw mit Anhänger zur Güterbeförderung darf zum Beispiel bauartbedingt maximal 18,75 m lang sein. Damit darf Ladung auch bei einer Wegstrecke bis 100 km nur 2,00 m nach hinten hinausragen.

Ist die Fahrzeugkombination ohne Ladung nur 17,00 m lang, darf die Ladung bei einer Strecke bis 100 km sogar 3,00 m nach hinten überstehen.

Wenn eine Wegstrecke von mehr als 100 km zurückgelegt werden soll, darf die Ladung nicht mehr als 1,50 m nach hinten hinausragen (§ 22 Absatz 4 StVO).

Ladungsüberstand nach vorne

Wie viel Meter darf die Ladung nach vorne überstehen?

Bis zu einer Höhe von 2,50 m darf eine Ladung nicht nach vorne überstehen (§ 22 Absatz 3 StVO).

Ladungen über einer Höhe von 2,50 m dürfen jedoch maximal 0,50 m über das Fahrzeug hinausragen (§ 22 Absatz 3 StVO).

Die Kombination aus Zug und Ladung inklusive der Summe aus Ladungsüberhang nach vorne und hinten darf aber auch hier nicht länger als 20,75 m sein (§ 22 Absatz 4 StVO).

Überstehende Ladung kennzeichnen

Ladung, die mehr als 1,00 m über die Rückstrahler nach hinten hinausragt, ist kenntlich zu machen (§ 22 Absatz 4 StVO).

Die nach hinten hinausragende Ladung muss durch eine hellrote, nicht unter 30 cm x 30 cm große, durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne kenntlich gemacht werden (§ 22 Absatz 4 StVO).

Kennzeichnung Ladungüberhang hinten Fahne

Zusätzlich ist ein gleich großes, hellrotes, quer zur Fahrtrichtung pendelndes, aufgehängtes Schild anzubringen (§ 22 Absatz 4 StVO).

Das sieht dann so aus:

Kennzeichnung Ladungüberhang hinten Schild

Statt dem pendelnden Schild kann auch ein senkrecht angebrachter zylindrischer Körper gleicher Farbe und Höhe mit einem Durchmesser von mindestens 35 cm aufgehängt werden (§ 22 Absatz 4 StVO).

Kennzeichnung Ladungüberhang hinten Zylinder

Zulässige Länge Lang-Lkw

Der Verkehr mit Lang-Lkw ist ausschließlich auf denen in der Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge festgelegten Strecken zulässig (§ 2 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Informationen zum Gigaliner Streckennetz findest du unter diesem Link des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die offizielle Karte zum Positivnetz für Lang-Lkw findest du auf dieser Seite des BMVI.

Nur Sattelkraftfahrzeuge mit Überlänge (Typ 1) dürfen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen das gesamte Streckennetz der jeweiligen Länder nutzen (§ 2 Absatz 2 LKWÜberlStVAusnV).

Es gibt 5 Typen von Gigalinern (§ 3 LKWÜberlStVAusnV), die unterschiedlich lang sein dürfen.

Lang-Lkw Typ 1: Sattelzugmaschine mit Sattelanhänger

Eine Sattelzugmaschine mit Sattelanhänger (Sattelkraftfahrzeug) darf bis zu 17,88 m lang sein.

Der vordere Drehschwenkradius darf nur 2,04 m betragen (§ 4 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Die Teillänge zwischen Zugsattelzapfen und hinterer Begrenzung darf dabei 13,38 m nicht überschreiten (§ 4 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Zulässige Länge Lang-Lkw Typ 1

Lang-Lkw des Typ 1 befinden sich nach wie vor in der Testphase. Ein Lang-Lkw des Typ 1 darf befristet bis zum 31.12.2023 eingesetzt werden (§ 13 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Lang-Lkw Typ 2: Sattelkraftfahrzeug mit Zentralachsanhänger

Hinter einem Typ 1 Sattelkraftfahrzeug kann zusätzlich noch ein Zentralachsanhänger angehängt werden (§ 4 Absatz 4 LKWÜberlStVAusnV).

Das Sattelkraftfahrzeug hat dabei die oben genannten Teillängen einzuhalten (§ 4 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Die Kombination aus Sattelkraftfahrzeug und Zentralachsanhänger darf maximal 25,25 m lang sein (§ 4 Absatz 2 LKWÜberlStVAusnV).

Zulässige Länge Lang-Lkw Typ 2

Lang-Lkw des Typ 2 dürfen unbefristet eingesetzt werden.

Lang-Lkw Typ 3: Lastkraftwagen mit Untersetzachse und Sattelanhänger

Ein Lastkraftwagen mit Untersetzachse und Sattelanhänger darf bis zu 25,25 m lang sein (§ 4 Absatz 2 LKWÜberlStVAusnV).

Zulässige Länge Lang-Lkw Typ 3

Lang-Lkw des Typ 3 dürfen unbefristet eingesetzt werden.

Lang-Lkw Typ 4: Sattelkraftfahrzeug mit einem weiteren Sattelanhänger

Ein Typ 1 Sattelkraftfahrzeug kann einen weiteren Sattelanhänger ziehen (§ 4 Absatz 4 LKWÜberlStVAusnV).

Der maximale vordere Drehschwenkradius beträgt 2,04 m.

Die Kombination aus Sattelzugmaschine mit Sattelanhänger darf bis zu 17,88 m lang sein.

Der Abstand zwischen Königszapfen und hinterer Begrenzung darf maximal 13,38 m betragen (§ 4 Absatz 1 LKWÜberlStVAusnV).

Zulässige Länge Lang-Lkw Typ 4

Die Gesamtlänge aus Sattelzugmaschine und den zwei Sattelanhängern darf maximal 25,25 m betragen (§ 4 Absatz 2 LKWÜberlStVAusnV).

Lang-Lkw des Typ 4 dürfen unbefristet eingesetzt werden.

Lang-Lkw Typ 5: Lastkraftwagen mit einem Anhänger

Ein Lastzug darf als Lang-Lkw bis zu 24,00 m lang sein (§ 4 Absatz 3 LKWÜberlStVAusnV).

Zulässige Länge Lang-Lkw Typ 5

Lang-Lkw des Typ 5 dürfen unbefristet eingesetzt werden.

Messung der Länge eines Lkw

Die zulässige Länge eines Lkw, Sattelzugs oder anderen Fahrzeugs wird nach der ISO-Norm 612-1978, Definition Nummer 6.1 gemessen (§ 32 Absatz 6 StVZO).

Die ISO-Norm gilt nicht nur für den Schwerverkehr, sondern für alle Kraftfahrzeuge. Zur Vereinfachung spreche ich daher im folgenden von Kfz.

Zur Messung zählen sogenannte austauschbare Ladungsträger (§ 32 Absatz 3 und 4 StVZO). Die Kurzform von austauschbaren Ladungsträgern ist ATL. 

Container, wie Abfallmulden, stellen austauschbare Ladungsträger dar (§ 42 Absatz 3 StVZO).

Container

 Ebenso sind Wechselbehälter ATL.

Wechselaufbau

Darüber hinaus gehören auch mitgeführte Ausrüstungsteile bei der Messung der Länge eines Fahrzeuges dazu (§ 42 Absatz 3 StVZO).

Ausrüstungsteile sind

  • Ersatzräder und –bereifung
  • Ersatzteile, Werkzeug, Wagenheber
Ersatzteil
  • Feuerlöscher, Plane, Aufsteckwände
  • Planengestell mit Planenbügeln und Planenlatten oder Planenstangen
  • sowie Gleitschutzeinrichtungen und Belastungsgewichte.

Für die Länge eines Kfz sind ebenso Ladestützen, Ladepritschen und Aufbauwände entscheidend. Diese werden vor der Messung voll nach vorn oder hinten ausgezogen (§ 32 Absatz 5 StVZO).

Es gibt aber auch Teile des Fahrzeuges, die nicht berücksichtigt werden. Nicht mitgemessen werden (§ 32 Absatz 6 StVZO):

  • Wischer- und Wascheinrichtungen,
  • vordere und hintere Kennzeichenschilder,
Autokennzeichen
  • Befestigungs- und Schutzeinrichtungen für Zollplomben,
Zollplombe
  • Einrichtungen zur Sicherung der Plane und ihre Schutzvorrichtungen,
  • lichttechnische Einrichtungen,
  • Spiegel und andere Systeme für indirekte Sicht,
Spiegel Lkw
  • Sichthilfen,
  • Luftansaugleitungen,
  • Längsanschläge für Wechselaufbauten,
  • Trittstufen und Handgriffe,
Trittstufen in Fahrtstellung
  • Stoßfängergummis und ähnliche Vorrichtungen,
  • Hubladebühnen, Ladebrücken und vergleichbare Einrichtungen in Fahrtstellung,
Ladebrücke in Fahrtstellung,
  • Verbindungseinrichtungen bei Kraftfahrzeugen,
  • bei anderen Fahrzeugen als Sattelkraftfahrzeugen Kühl- und andere Nebenaggregate, die sich vor der Ladefläche befinden,
  • Stangenstromabnehmer von Elektrofahrzeugen sowie
  • äußere Sonnenblenden.

Durch die genannten Teile darf es aber nicht zu einer Verlängerung der Ladefläche des Fahrzeuges kommen. Auf einer Ladebrücke darf also während der Fahrt keine Ladung transportiert werden.

Wird auf der Ladebrücke Ladung transportiert, wird die Ladebrücke bei der Fahrzeuglänge mitgemessen.

Oben habe ich bewusst nur von Ladebrücken gesprochen. Ladestützen sind etwas ganz anderes.

Ladestützen dienen der Sicherung der Ladung. Ragt die Ladung über die Ladungsstütze hinaus, wird die Ladestütze selbst nicht zur baulichen Länge eines Lkw gezählt. Das ist zum Beispiel bei Autotransportern der Fall.

Notwendige Genehmigung bei Überlänge

Wenn das Fahrzeug oder die Fahrzeugkombination von den oben genannten baurechtlichen Vorgaben der StVZO abweicht, hat es Überlänge. In Deutschland benötigt man dann eine Genehmigung.

Eine Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO und eine Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO ist erforderlich.

Die Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO ist notwendig, um das Fahrzeug oder die Fahrzeugkombination zulassen zu können. 

Der Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO wird üblicherweise bei der höheren Verwaltungsbehörde gestellt. Die höhere Verwaltungsbehörde verlangt zur Ausstellung einer Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO ein Gutachten eines Sachverständigers.

Gutachten für eine fahrzeugtechnische Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO erstellt beispielsweise der TÜV.

Um einen Transport von A nach B durchführen zu können, ist dann aber auch noch eine Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO notwendig. Das ist der straßenverkehrsrechtliche Teil der Angelegenheit. 

Erlaubnisse nach § 29 Absatz 3 StVO werden bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt.

Die Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO regelt den Fahrtweg oder den Bereich, indem gefahren werden darf.

Weicht das Fahrzeug oder die Fahrzeugkombination nicht von den fahrzeugtechnischen Vorgaben ab, hat aber Güter geladen, die über den zulässigen Ladungsüberstand hinausragen, so muss eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO beantragt werden.

Ein Fahrzeug oder eine Fahrzeugkombination hat Überlänge, wenn die Ladung bei Wegstrecken von bis zu 100 km mehr als 3,00 m nach hinten hinausragt. Bei Wegstrecken von mehr als 100 km ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, wenn die Ladung mehr als 1,50 m nach hinten hinausragt.

Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO werden ebenfalls bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt.

Auch eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO legt den Fahrtweg fest. Unter bestimmten Voraussetzungen können hier auch flächendeckende Genehmigungen ausgestellt werden.

Nicht allzu selten liegt sowohl eine Abweichung von den gesetzlichen Vorgaben zur Bauweise des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination, als auch ein Ladungsüberhang jenseits der oben genannten zulässigen Maximalwerte nach StVO, vor. 

Die dann notwendige Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO und Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO wird dann in einem Verfahren bearbeitet.

Bei welcher Straßenverkehrsbehörde du deinen Antrag auf eine Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO oder eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO stellen musst, kannst du in meinem Beitrag zu den Änderungen der StVO 2020 nachlesen.

Fazit

Die Maximallänge eines Lkw von 12,00 m kann man sich leicht merken.

Des Weiteren darf Ladung auch nach hinten hinausragen. Steht eine Ladung mehr als 1,00 m nach hinten ab, muss sie kenntlich gemacht werden. Welcher Ladungsüberstand zulässig ist, ist von der Länge der Fahrzeugkombination und der Länge der Wegstrecke abhängig.

Okay, jetzt möchte ich von dir wissen:

Konntest du die zulässige Gesamtlänge deines Fahrzeuges oder deiner Fahrzeugkombination mit dieser Übersicht ermitteln?

Für welche Fahrzeugart oder Fahrzeugkombination hast du die zulässige Fahrzeuglänge ermittelt?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.

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Markus
Markus
Markus
Markus schreibt für Fachzeitschriften und hält Vorträge an Verwaltungsschulen zu Fragen im Bereich Straßenverkehrsrecht. Über die Jahre hat Markus bereits mit der Verwaltungsschule des Gemeindetages Baden-Württemberg, dem Hessischen Verwaltungsschulverband und der Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz zusammengearbeitet.

14 Kommentare

  1. Thorsten sagt:

    Hallo Markus,
    ich meine mich zu erinnern, dass du hier auch Autotransporter-insbesondere die hintere,obere Ladefläche ohne Ladestütze- behandelt hast.
    Hat sich da was geändert weil das jetzt fehlt?
    Grüße

  2. Mario sagt:

    Bin leider noch nicht schlauer geworden. Ich habe folgende Frage: Ich würde ein Action-Mobil Atacama 7900 Function (3-achsiges Wohnmobil in Lkw-Größe) mit einer Gesamtlänge von 10,90 m besitzen und möchte einen Bootstrailer mit Boot dazu anhängen. Welches Maß ist da ausschlaggebend? 18,00 m oder 18,75 m? Zählt das Fahrzeug als Wohnmobil, Expeditionsmobil oder als Lkw? MfG Mario

  3. Christian Schober sagt:

    Ich habe die Information gesucht, wie lang die Teile/Güter sein dürfen, die ich ohne Genehmigung auf einen Sattelzug aufladen darf.
    Der Auflieger ist offen, Standard 13,60m. Ich dachte ich darf 1,50 ohne Genehmigung (über 100 km) überstehen lassen, das wären dann 15,10 m. Soweit ok.

    Aber damit überschreite ich doch die zulässigen 16,50 Gesamtlänge. Oder gilt dann auch 18,75m?

    • Markus sagt:

      Hi Christian,

      die bauartbedingte höchstzulässige Länge von Kraftfahrzeugen und Anhängern nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist vom Ladungsüberhang nach Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zu unterscheiden.

      Bitte wende dich bei der Frage, ob du in deinem Fall eine Erlaubnis nach § 29 Absatz 3 StVO oder eine Ausnahme nach § 46 Absatz 1 Nummer 5 StVO benötigst, an die für dich örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde.

  4. Danke für die Informationen über LKWs. Mein Bruder ist auf der Suche nach Ersatzteilen für seinen LKW. Ich werde diesen Blog mit ihm teilen, während er nach einer Möglichkeit sucht, seinen Lkw zu reparieren und zu verbessern.

  5. Mario sagt:

    Perfekt… Somit konnte die überlegte Fahrzeugkombination wegen des Papierkriegs für jede Fuhre (Lang LKW) ausgeschlossen werden…

  6. Markus sagt:

    Hallo Markus,
    wir haben eine bestehende Genehmigung §29 und §46 für einen ausziehbaren, offenen Sattelauflieger („Telesattel“). In der Genehmigung (max. Länge 23m) steht drin, dass ab einer Länge von 22,5 Meter eine Begleitperson dabei sein muss. Eine andere Spedition (andere Genehmigungsbehörde) hat diesen Passus in ihrer Geehmigung nicht drin stehen. Wie verhält sich das, wie bekommt man den Passus raus?
    Schöne Grüße, Markus

  7. christian sagt:

    Sehr schöne, verständliche Übersicht. Vielleicht könntest du das ja auch mal mit § 34 StVZO machen.

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